KI im Handwerk: Der Einstieg muss nicht perfekt sein
Horizont Handwerk -
Künstliche Intelligenz kann Handwerksbetriebe bei vielen Aufgaben unterstützen – von der Büroorganisation über die Dokumentation bis zum Wissensmanagement. Doch häufig fehlen strukturierte Daten, einheitliche Prozesse oder schlicht die Zeit, zunächst umfassende Voraussetzungen für den KI-Einsatz zu schaffen. Genau hier setzt die Studie „KI-ready ohne KI-Readiness“ von HANDWERK BW an.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche KI-Anwendungen sich auch ohne aufwendige Vorarbeiten unkompliziert in den Betriebsalltag integrieren lassen. Gesucht werden sogenannte „Quick Wins“: niedrigschwellige Anwendungen, die mit überschaubarem Aufwand umgesetzt werden können und möglichst schnell einen konkreten Mehrwert schaffen – etwa durch Zeitersparnis oder effizientere Abläufe.
Für die Studie hat HANDWERK BW gemeinsam mit Fachleuten aus weiteren baden-württembergischen Handwerksorganisationen und dem itb Karlsruhe Anwendungsfälle und Erfahrungen aus der Praxis zusammengetragen. Die Ergebnisse werden derzeit in einer Handreichung aufbereitet, die Handwerksbetrieben den Einstieg in die KI erleichtern soll.
Denn der Einstieg muss nicht mit einem großen Digitalisierungsprojekt beginnen: Schon einzelne, klar abgegrenzte Anwendungsfälle können dazu beitragen, Prozesse zu hinterfragen, Erfahrungen mit KI zu sammeln und die Digitalisierung im Betrieb Schritt für Schritt voranzubringen.
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