Mehr als ein Netzwerk: Frauen gestalten das Handwerk
Netzwerktreffen Frauen im Handwerk -
Angeregte Gespräche, volle Reihen und spürbare gegenseitige Bestärkung: Das Netzwerktreffen „Frauen im Handwerk BW“ am 7. Mai in Stuttgart zeigte, wie wichtig Austausch und Sichtbarkeit im Handwerk geworden sind – vor allem für Frauen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von „Frauen im Handwerk BW“ gemeinsam mit dem Spitzenverband Handwerk BW. Schon zu Beginn war klar: Die Teilnehmerinnen haben viele Themen, die sie verbinden. Eine Keynote von Susan Moldenhauer setze den inhaltlichen Rahmen.
Persönliche Wege statt Klischees
Besonders lebendig wurde der Abend in den Talkrunden. Handwerkerinnen erzählten über ihren Berufsalltag, über Verantwortung, Selbstständigkeit und darüber, wie wichtig Netzwerke für Frauen im Handwerk sind.
Ein Satz aus der Gesprächsrunde blieb besonders hängen. Johanna Röh, Tischlermeisterin und Unternehmerin, sagte: „Handwerk macht man als Mensch.“ Nicht Geschlechterrollen stünden im Mittelpunkt, sondern das Können und die Leidenschaft am Beruf. Ihre persönlichen Einblicke sorgten bei vielen für Zustimmung.
Austausch als Stärke
Neben den Programmpunkten auf der Bühne bot der Abend vor allem Raum für Gespräche und neue Kontakte. Genau darin lag für viele Teilnehmerinnen der besondere Wert des Treffens: voneinander lernen, Erfahrungen teilen und sich gegenseitig stärken.
Das Netzwerktreffen machte deutlich, wie vielfältig Frauen das Handwerk heute prägen: als Unternehmerinnen, Fachkräfte, Ausbilderinnen und vor allem Vorbilder. Gleichzeitig zeigte der Abend, wie wichtig Formate sind, die Begegnungen schaffen.
Ein starkes Handwerk lebt nicht nur von guter Arbeit, sondern auch den Menschen, die sich gegenseitig den Rücken stärken.