Neue Berechnungsmethode bei den Beschäftigtenzahlen
Handwerk in Zahlen -
Handwerk BW stellt die Beschäftigtenzahlen für das baden-württembergische Handwerk auf eine erweiterte Datengrundlage um. Anlass ist eine methodische Änderung der Handwerkszählung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die ab dem Berichtsjahr 2024 gilt.
Bislang wurden abhängig Beschäftigte ausschließlich mit ihrer Haupttätigkeit erfasst. Künftig werden alle Beschäftigungsverhältnisse gezählt – unabhängig davon, ob es sich um eine Haupt- oder Nebentätigkeit handelt. Zusätzlich fließen auch kurzfristige Beschäftigungen in die Statistik ein.
Vollständigeres Bild der Beschäftigung
Mit der neuen Methodik bildet die Statistik die Beschäftigung im Handwerk umfassender ab. Handwerk BW übernimmt diese Berechnungsgrundlage und schreibt die Beschäftigtenzahlen entsprechend fort.
Nach der neuen Berechnungsmethode weist Handwerk BW für das Jahr 2025 künftig 900.000 tätige Personen aus. Nach der bisherigen Methodik wären es rund 770.000 tätige Personen gewesen.
Vergleich nur eingeschränkt möglich
Die höheren Werte bedeuten jedoch nicht, dass innerhalb kurzer Zeit rund 130.000 zusätzliche Menschen im Handwerk beschäftigt sind. Neu ausgewiesen werden zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse, die bislang statistisch nicht berücksichtigt wurden. Dazu zählen insbesondere Nebenbeschäftigungen und kurzfristige Arbeitsverhältnisse. Eine Umrechnung auf Vollzeitstellen erfolgt dabei nicht.
Handwerk BW nutzt für die Beschäftigtenzahlen die Handwerkszählung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg. Da diese mit zeitlichem Abstand erscheint und das handwerksähnliche Gewerbe nicht vollständig abbildet, werden die Werte für die aktuellen Berichtsjahre fortgeschrieben und entsprechend ergänzt.
FAQ: Warum ändern sich die Beschäftigtenzahlen?
Die Zahlen beruhen auf einer methodischen Änderung der amtlichen Handwerkszählung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg. Seit dem Berichtsjahr 2024 werden nicht mehr nur Hauptbeschäftigungen, sondern alle Beschäftigungsverhältnisse erfasst. Dazu zählen auch Nebentätigkeiten und kurzfristige Beschäftigungen.
Nein. Die höheren Zahlen bedeuten nicht, dass innerhalb kurzer Zeit rund 130.000 zusätzliche Menschen im Handwerk beschäftigt sind. Neu ausgewiesen werden zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse, die bisher statistisch nicht berücksichtigt wurden.
Handwerk BW nutzt für die Beschäftigtenzahlen die Handwerkszählung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg. Um die amtliche Statistik weiterhin konsistent abzubilden und ein vollständigeres Bild der Beschäftigung im Handwerk zu zeigen, wird die neue Methodik übernommen.